Kind und Laptop

Haftpflicht

Was ist eine Ausfalldeckung bei der Privathaftpflichtversicherung?

Das Wort "Haftpflicht" klingt, als wäre sie Pflicht und jeder müsste sie haben. Aber weit gefehlt! Jeder dritte Mitbürger hat keine Privathaftpflicht-Versicherung.

Ein Beispiel: Ein Fußgänger wird beim Spazieren von einem 16-jährigen Fahrradfahrer angefahren, es folgt ein mehrwöchiger Krankenhausaufenthalt mit anschließenden Rehabilitationsmaßnahmen. Eine dauerhafte körperliche Beeinträchtigung kann nicht ausgeschlossen werden. Doch es kommt noch schlimmer: Die Eltern des Jungen haben keine Privat Haftpflichtversicherung und auch nicht genügend Vermögen, um den Schaden begleichen zu können. Bisher konnten Sie sich nicht gegen solche Fälle absichern.

Als Erweiterung zum Haftpflichtversicherungsschutz hat die Haftpflichtkasse Darmstadt eine Ausfalldeckung eingebaut: Personen- und Sachschäden werden im Rahmen des Deckungsumfanges bis zur vereinbarten Deckungssumme übernommen, wenn gegen die Schädiger ein rechtskräftiger vollstreckbarer Titel erwirkt wurde und jede sinnvolle Zwangsvollstreckung erfolglos war.

Die Ausfalldeckung gilt subsidiär, das heißt, sie tritt nicht ein, soweit der Schaden durch einen anderen Versicherungsvertrag ersetzt wird oder wenn ein Träger der Sozialversicherung oder Sozialhilfe dafür aufkommt. Die Ausfalldeckung greift ab einer Schadenhöhe von 2.500 Euro. Im Schadenfall bedeutet dies, dass eine Selbstbeteiligung in Höhe von 2.500 Euro abgezogen wird.

 

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